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Veranstaltung, Rettungssport

DLRG Bakum erfolgreich bei den Freigewässer Landesmeisterschaften

Veröffentlicht: Montag, 29.05.2017
Autor: Marcella Bohlke

Bakumer Schwimmer tasten sich immer mehr an den Freigewässer Bereich heran

Am 20.05.2017 ging es für einige Schwimmer und Schwimmerinnen der DLRG Bakum los zu den Freigewässer Landesmeisterschaften. Morgens früh um 6 Uhr trafen sich 18 Betreuer, Mannschafts- und Einzelschwimmer beim Vereinszentrum. Nachdem die zwei Boards und der in diesem Jahr neu angeschafffte Ski aufgeladen waren, brachen sie gemeinsam auf in Richtung Freizeitsee Lohne in Wietmarschen im Emsland.

Der Wettkampf startete kurz nach dem Eintreffen um 8:30 mit den ersten Einzeldisziplinen. Bei den männlichen Startern waren die Bakumer Leon Pohlmann und Laurenz Imwalle in der Altersklasse 13/14 dabei und der in der Ak offen startende Kersten Robke. Im Beach Flags, welches man mit dem Kinderspiel „Reise nach Jerusalem“ vergleichen kann, nur dass man anstatt von Stühlen, so schnell wie möglich einen Stock am Ende des Spielfeldes in den Händen halten möchte, maßen sie sich als erstes mit ihren Gegnern. Währenddessen starteten die weiblichen Einzelstarter Lotta Göttke (13/14), Marcella Bohlke(15/16) und Gesa Schuling (17/18) beim Board Race, bei welchem der Starter mit dem Board um einen mit Bojen abgesteckten Parcour fahren muss.

Nachdem alle Altersklassen beim Board Race durch waren, mussten die Teilnehmer des A- und B-Finale im Board Race der Ak 15/16 w nochmal ran, da nicht alle der Teilnehmer in einen Lauf gepasst hätten und man im Freigewässer nicht die Punkte nach den Zeiten verteilt werden, sondern durch direkte Konkurrenz.

Als die beiden Wettkämpfe beendet waren, tauschten die männlichen und weiblichen Teilnehmer die Disziplinen und so starteten die Jungs im Board Race und die Mädels im Beachflags.

Danach folgten die ersten Mannschaftswettkämpfe, einmal die Rescue Tube, an der man erst ab der Altersklasse 15/16 teilnehmen kann, und einmal die Nipper-Taplin-Staffel, die nur in den Altersklassen 12 und 13/14 ausgübt wird. In der Rescue Tube startete die 15/16 w und die 17/18 w. Bei dieser Staffel schwimmt ein Schwimmer zu der zugeteilten Boje und, nachdem der erste Schwimmer bei der Boje angekommen ist und zu winken beginnt, schwimmt ein anderer Schwimmer mit Flossen und Gurtretter los um den ersten Schwimmer zu „retten“ und mit Hilfe zwei anderer Helfer, die Bauchnabeltief im Wasser stehen und den ersten Schwimmer rausziehen, an Land über die Ziellinie zu ziehen. Trotz nur einmaligem Training und erstem Freigewässer-Wettkampf belegte die 15/16 weiblich einen guten 4. Platz. Die 17/ 18, welche schon ein wenig Freigewässer Erfahrung hatte, belegte sogar den 1. Platz.

Bei der Nipper-Taplin-Staffel startete unsere 13/14 männlich. In dieser Staffel läuft der erste Sportler eine 100m Strecke im Uferbereich, um dann Sportler Nr. 2 auf die Strecke zu schicken. Dieser absolviert einen etwa 200 m langen Schwimmkurs. Sportler Nr. 2 wechselt auf Starter Nr. 3, der die Wettkampfstrecke mit dem Board absolviert. Schwimmer Nr. 4 wird dann als Läufer wieder eine etwa 100 m lange Sprintstrecke bis ins Ziel laufen. Die 13/14 m holte sich trotz Nervosität und erster Teilnahme den 1. Platz in der Disziplin.

Danach folgte wieder eine Einzeldisziplin - das Ski Race - bei dem nur Marcella Bohlke (15/16) und Gesa Schuling (17/18) starteten, da unser neues Ski dort zum ersten Mal mit einem ausgeliehenen Paddel gefahren werden konnte und die beiden schon Ski Erfahrung durch ihr Kadertraining haben.

Als nächstes kam das Rescue Board Race, eine Mannschaftsdisziplin, bei welcher ein Schwimmer zu der zugeteilten Boje schwimmt und, sobald der Schwimmer die Boje berührt und winkt, startet der andere, paddelt mit Board zur Boje, bei welcher der andere mit rauf springt und dann die beiden gemeinsam ins Ziel paddeln.

Danach kam der Ocean Relay, bei dem je ein Schwimmer eine Disziplin übernimmt. Einer fährt Ski, einer Board, einer schwimmt und einer läuft ins Ziel. Den Wettkampf kann man erst ab der Ak 15/16 beschreiten und somit nahmen nur die 15/16 w und die 17/18 w teil.

Nach dem Ocean Relay fand der Oceanwomen/Oceanmen, die „Königsdisziplin“, statt. Bei dieser Disziplin sind Ski,Board,Schwimmen und Laufen direkt hintereinander, die Reihenfolge wird ausgelost. In diesem Jahr war die Reihenfolge Ski, Board, Swim. Die letzte Disziplin des Tages war der Surf Race, bei dem die Teilnehmer um die Bojen schwimmen müssen.

In den Mannschaftswettkämpfen belegten unsere Schwimmer gute Plätze.

Die 13/14 männlich, bestehend aus Jannis Dullweber, Bent Nuxoll, Leon Pohlmann, Laurenz Imwalle, Lotta Göttke und Ben Borowiack (aus der OG Dannenberg), erreichte einen unglaunlichen 1. Platz von 3.

Die 15/16 weiblich, mit den Schwimmern Teresa Rudel, Sarah Eveslage, Greta Kemper und Marie Thölking, kämpfte sich auf den 4. Platz von 6.

Die 17/18 weiblich, Marcella Bohlke, Gesa Schuling, Leonie Blömer und Jana Gehring, belegten den 1. Platz.

Auch in den Einzelwettkämpfen, bei welchen eine Mehrkampfwertung gilt, machten unsere Schwimmer gute Plätze und holten neue Erfahrungen.

Lotta Göttke belegte in der 13/14 weiblich den 2. Platz von 10.

Laurenz Imwalle verpasste um einen Punkt das Treppchen in der 13/14 männlich und sicherte sich somit den 4. Platz von 10.

Leon Pohlmann, welcher in zwei Disziplinen von vier in der 13/14 männlich startete und für eine komplette Wertung drei gebraucht hätte,

Jannis Dullweber und Bent Nuxoll starteten jeweils nur in einer Disziplin in der 13/14 männlich um sich auszuprobieren und belegten den 10. Und 9. Platz.

Marcella Bohlke trat in zwei von fünf Disziplinen an. Für eine Gesamtwertung in der 15/16 benötigt man allerdings vier von fünf. Somit belegte sie den 19. Platz von 24.

Gesa Schuling belegte, ebenfalls in der 17/18 w, knapp am Treppchen vorbei den 4. Platz von 9. Und startete auch in vier von fünf Disziplinen.

Leonie Blömer startete, aus Spaß an dem Wettkampf, lediglich im Beachflags, also in einer Staffel von fünf.

 

Als Unterstützung und Betreuung waren Marie- Luise Schumacher, Stephan Schumacher, Christian Müller, Julia Müller und Ann-Marie Becker mit.

Alles in allem haben sich alle Schwimmer in dieser, für uns noch relativ neuen, Art des Wettkampfes und der Disziplinen gut geschlagen. Besonders freudig ist die Tatsache, dass das erste Mal mehrere Mannschaften und Einzelschwimmer an den Start gingen. Für viele war es der erste Wettkampf und es ging in erster Linie um den Spaß am Freigewässer und darum neue Erfahrungen zu sammeln. Des Weiteren ist es eine sehr gute Vorbereitung auf die Wachsaison im Sommer.

 

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