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Rettungssport

„Auf jeden Fall eine Erfahrung wert!“

Veröffentlicht: Montag, 13.10.2014
Autor: Daniel Langeland

Marie-Luise Schumacher zurück von der Rescue WM

Erschöpft und mit einer Erkältung kehrte Marie-Luise Schumacher vergangene Woche aus dem französischen Montpellier zurück nach Bakum. Nach sechs Wettkampftagen voller Spannung, Wettkämpfen und großartigen Eindrücken und einer 16-stündigen Autofahrt freute sich die Bakumerin nur noch über ihr Bett zu Hause.

„Bei einer solchen internationalen Veranstaltung dabei zu sein, das ist schon etwas Großartiges und zählt bestimmt zu den besten Momenten meines Lebens!“, sagte die Rettungssportlerin. Marie-Luise, die für die Ortsgruppe Leer bei den Vereinsweltmeisterschaften gestartet ist, freute sich besonders darüber, dass sie mit ihren Teamkolleginnen am fünften Wettkampftag in der Disziplin „Beach Relay“ ein B-Finale erreicht hat. „Bei einem B-Finale starten die aus den Vorläufen auf Platz acht bis 16 platzierten Teams und entscheiden diese Platzierungen neu. Bereits für die Teilnahme eines B-Finales erhält das Team mindestens einen Punkt für die Teamwertung. Wir haben Platz 15 von 17 Teams belegt und konnten somit sogar zwei Punkte erzielen und haben uns riesig darüber gefreut. Die Disziplin Beach Relay bedeutet, dass vier Teammitglieder jeweils 90m im Beach sprinten und einen Staffelstarb weitergeben müssen.“, berichtete Marie-Luise über diese Disziplin.

Zuvor hatte das Team bereits drei Wettkampftage im Pool hinter sich, wo sie sich über Bestzeiten freuen konnten. „Wir sind in der gleichen Schwimmhalle unter gleichen Voraussetzungen wie die Nationalmannschaften geschwommen und auch organisatorisch wurde nichts verändert.“, erzählte die Bakumerin. Somit wurden auch bei den Interclubs ein Marshelling (Anmeldung zu den Läufen und Warten zu den Läufen in Räumen abseits der Schwimmhalle) und A-Finals durchgeführt. „Ich durfte eine Staffel als erste anschwimmen. Während des Marshellings wurde ich echt nervös und habe mich wie ein Profi gefühlt. Die ganzen Emotionen und Eindrücke sind auf jeden Fall eine Erfahrung wert, die ich gut weitergeben kann und bei meiner Trainertätigkeit einsetzen kann.“, berichtete Marie-Luise im Gespräch.

Nach drei Wettkampftagen im Pool ging es mit den Wettkampftagen am Beach weiter. Bei strahlendem Sonnenschein und optimalen Voraussetzungen konnte die Mannschaft auch dort für sich persönliche Erfolge und Zufriedenheiten verbuchen. „Gegen die Rettungssportler aus Northcliff (Australien) hat man als normaler Hobbyschwimmer keine Chance. Die australischen Rettungssportler können in ihrer Heimat davon leben. So ungefähr wie bei uns in Deutschland die Fußballer. Da kann man einfach nur zu schauen und sich Tricks und Techniken abschauen. Gerade deswegen hat uns unsere Platzierung in der „Beach Relay“ komplett überrascht und einfach nur glücklich gemacht.“, erzählte Marie-Luise.

Als bestes deutsches Team konnte sich die DLRG Halle-Saalekreis über den dritten Platz in der Gesamtwertung hinter BMD Northcliff (Australien) und Aquasport Rane Rossi (Italien) freuen und bei der Abschlussfeier am letzten Tag mit den anderen deutschen Teams jubeln, bevor es wieder nach Deutschland ging.

Zurück in Bakum blieb Marie-Luise nur kurz Zeit zum Durchatmen und Koffer umpacken, denn bereits letzte Woche Donnerstag ging es für die 24-jährige nach Warendorf in die Sportschule der Bundeswehr. Dort besuchte sie mit weiteren Anwärtern der Trainer-C-Lizenz Leistungssport Rettungssport das Abschlussmodul für die im November stattfindende Prüfung.

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