Rettungssport

Der einzige Sport, der Leben rettet!

Aus der humanitären Idee, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen und auszubilden, entwickelte sich der Rettungssport. Zwei Arten werden hierbei grundsätzlich unterschieden: Die Pool- oder Indoordisziplinen (in Hallenbädern) und die Ocean Events (in Freigewässern). Hierbei stieg die Begeisterung für die Pool-Disziplinen im kühlen und regnerischen Deutschland seit den 50er Jahren kontinuierlich an, sodass aus dieser Randsportart inzwischen ein Trendsport geworden ist, der auch als Leistungssport betrieben wird.

Rettungsschwimmer müssen schnell und umsichtig sein, um bedrohte Personen zu bergen. Das Beherrschen bestimmter techniken und körperliche Fitness sind unverzichtbar, ebenso wie ein regelmäßiges Training. Was liegt da näher als diese Fähigkeiten in einem sportlichen Wettkampf zu erproben?

Veranstaltungen wie die jährlichen Bezirks-, Landes- und Deutschen Meisterschaften oder die Rettungsvergleichswettkämpfe in benachbarten Ortsgruppen bieten mit ihren vielen Teilnehmern und großen Rahmenprogrammen immer spannende, lustige und unvergessliche Erlebnisse.

Rettungssport bedeutet aber neben allem Spaß, den die Sportart bietet, auch ein Erprobungsfeld für den Ernstfall. Und so mancher Jugendlicher wurde durch den Rettungssport an die humanitären Ziele der Organisation herangeführt und konnte auch für den Einsatz als Wachgänger begeistert werden.

Der Rettungssport ist aber mehr als nur ein Sport. Je schneller Rettungsschwimmer im Wasser sind, desto besser können sie in Not geratenen Schwimmern helfen. Hier kommt es aber nicht nur auf Geschwindigkeit und Schwimmstil an, sondern auch auf Kenntnisse und Fähigkeiten des Rettens und Tauchens, die auf Wettkämpfen in den Einzel- oder Mannschaftsdisziplinen geprüft werden.